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Die Geschichte der Wärmepumpe beginnt 1852. Erstmals beschrieb der englische Physiker Sir William Thomson (Lord Kelvin) das Arbeitsprinzip einer Wärmepumpe. Ab 1945 begann in den Vereinigten Staaten die Entwicklung der erdgekoppelten Wärmepumpe (Quelle: Messreihe einer Heizperiode, Crandall, 1946) und führte zu einem gut gehenden Markt für diese Geräte als Ganzjahresklimaanlagen in den USA, Japan und anderen Ländern mit wärmerem Klima.
Eine der ältesten realisierten Wärmepumpenanlagen in Europa war eine Kälteanlage mit Heizfunktion zur Erwärmung des Schwimmbades von Haldane in Großbritannien 1928. In Deutschland kannte man diese Technik zwar. Sie war aber zunächst „uninteressant“, obwohl der Deutsche G. Flügel den Begriff der Wärmepumpe als solchen 1920 prägte. Doch erst nach den beiden Ölkrisen 1973 und 1979 entwickelte sich auch hier langsam ein Markt für Wärmepumpen.
Das ist heute anders. Knapper werdende Vorkommen von Öl und Gas, steigende Preise und der Klimawandel lassen die Menschen umdenken. Die Wärmepumpe ist eine funktionierende und technisch absolut ausgereifte Alternative zur herkömmlichen Heizanlage. Und: Diese Pumpen sind inzwischen wahre Multitalente. Sie können nicht nur erwärmen und abkühlen (typische Funktion eines Klimagerätes). Neueste Geräte entfeuchten sogar den Keller.
Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet, muss keine teure Rechnung für Öl und Gas fürchten. Selbst der zusätzliche Strombedarf hält sich in Grenzen. Und: Die Wärmepumpe gilt als wartungsarm, was von einer herkömmlichen Heizanlage mit Kessel nicht behauptet werden kann. Es gibt also viele gute Gründe, sich für alternative Technik zur Wärmeerzeugung zu interessieren. Wir zeigen Ihnen gerne, welche Möglichkeiten Sie haben und vor allem, was Ihrem Bedarf entsprechend sinnvoll ist.
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